[Rezension] Die Wächter von Avalon: Die Legende von Ýr - Amanda Koch

Die Wächter von Avalon: Die Legende von Ýr - Amanda Koch

Reihe: 1. Die Prophezeiung | 2. Der Fluch des Suadus | 3. Die Legende von Ýr
Verlag: Fehu
Preis: 17,95€ D Hardcover
Erscheinungsdatum:19. November 2015
Seitenanzahl:512

Avalon wird erschüttert. Die Magie einer alten Kraftlinie scheint zu erwachen. Es ist eine Sternenkarte, die die Hohepriesterin in die irdische Welt blicken lässt. Jupiter durchwandert das goldene Tor der Sterne und schickt sein Licht nach Aran – auf die Insel mit der verschollenen Kraft des Wassers. Raven aber glaubt, darin ein ganz anderes Geheimnis zu erkennen und begibt sich mit Aylórien allein an den von Nagaina geweissagten Ort. Auf der Insel wirkt nicht nur die mystische Kraft des Meeres. Muireall gebietet dort über die Magie des Feuers und des Mondes. Und noch bevor die Wächter die Zeichen der Neuen Zeit verstehen, wirkt Muireall einen verhängnisvollen Zauber. Welche Mächte herrschen verborgen in der irdischen Welt? Und was ist die Wahrheit der Legende von Ýr aus längst vergangenen Tagen?


Die Kinder- und Jugendbuchautorin Amanda Koch begann nach Studium und beruflichen Abstechern 2004 mit dem Schreiben – zuerst Artikel und Beiträge für den Familienratgeber Baby Kind Familie. Darauf folgten schon bald Kurzgeschichten für Kinder. Eine Sammlung der spannendsten Abenteuer von Fafnir, dem kleinen Drachen, und Gawein, dem mutigen Ritter, wurde 2010 in „Geschichten aus Drafeenien“ (familia Verlag) veröffentlicht. Das Schreiben nahm fortan eine ständig stärker werdende Bedeutung in ihrem Leben ein, denn auch der Mythos um Avalon atmet in ihr. Die Geheimnisse um Avalon – die heilige Insel der Anderswelt, verborgen hinter den magischen Nebeln – beeinflusst die Autorin seit ihrer Jugend enorm in Denken und Empfinden. So startete Amanda Koch 2013 - im Jahr des Mondes - mit dem ersten Band der Trilogie „Die Wächter von Avalon“ ihr Debüt als Jugendbuchautorin.


Wieder passt das Cover perfekt in die Reihe. Die Farbe Gelb an sich ist nicht unbedingt meine Lieblingsfarbe für Covers aber, wenn man die drei nebeneinander sieht, passen sie schon sehr gut zusammen.

Die Autorin bleibt auch im letzten Band der Trilogie ihrem Schreibstil treu und ich muss sagen, dass man sich auch so langsam dran gewöhnt. Klar hat sich in Sachen Sichtwechsel und Verstrickung einiges verbessert und manches ist auch viel klarer, als in ihrem Debütroman. Die Perspektive ist weiterhin ein Allwissender Erzähler, der sehr nah an den Charakteren agiert. Jedoch für mich immer noch eine emotionale Barriere darstellt. Bis zum Schluss konnte ich leider nicht so richtig in die Charaktere eintauchen.

Die Charaktere sind auch in diesem Band dieselben bis darauf, dass der Bruder von Esme in diesem Band eine wichtige Rolle spielt. Während uns im letzten Band Esme oder eher Aylòrien immer mehr entfloh, findet sie in diesem Band wieder zu ihren weltlichen Wurzeln zurück. Sodass sie auch wieder für den Leser greifbarer wird. Ich finde die Entwicklung, die die Charaktere gerade in diesem Band durchmachen viel besser und auch klarer als im Band davor, dadurch werden die Charaktere noch symphytischer. 

Die Story ist dieses Mal so eine gelungene Mischung aus den vorherigen Bänden. Es spielt sowohl die Fantasywelt als auch die reelle Welt eine tragende Rolle. Die Geschichte bleibt bildgewaltig, sodass man sich sehr gut in beiden Welten zurechtfinden kann. Vor allem die Figur Muireall hat mir sehr gut gefallen. Amanda Koch weiß einfach, wie man eine tolle mystische Figur perfekt in die Geschichte einbringt. Diese Mal reisen Raven und Esme gemeinsam auf die Insel, während sich die anderen Wächter in der reellen Welt reisen, um sich der Forschung des Ursprungs der Túatha de Danann zu widmen. Auch in diesem Band fehlen einige Spannungsspitzen, die die Geschichte durchaus noch interessanter gemacht hätten, jedoch passt es so auch ganz gut in die Reihe.


Man erkennt zwischen den einzelnen Werken die schriftstellerische Entwicklung hin zum Positiven von Amanda Koch, was mir sehr gut gefällt. Stilistisch ist der dritte Band der beste, jedoch gefällt mir von der Geschichte her der zweite Band noch am besten. Die Wächter von Avalon ist eine tolle Fantasyjugendtrilogie, die ich weiterempfehlen kann. Jedoch würde ich sie mehr im Jugendbereich ansiedeln, als für junge Erwachsene.

Vielen Dank an den Fehu Verlag für die Bereistellung des Rezensionsexemplars. Um das Buch zu kaufen, schaut doch mal *Hier* vorbei. 



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