[Rezension] 1000 Brücken und ein Kuss - Lana Rotaru

1000 Brücken und ein Kuss - Lana Rotaru

Reihe: Einzelband
Verlag: Impress 
Preis: 3,99 € D Ebook
Seitenanzahl: 326

Was erwartet euch?

Emily kann ihr Auslandssemester in Venedig kaum noch erwarten und ihre Reise scheint auch perfekt zu beginnen. Die Sonne strahlt, in der Luft liegt Liebe und auf einer der schönsten Brücken Venedigs küsst sie ein wildfremder, aber verboten gut aussehender Italiener. Doch bei dem Fremden handelt es sich um den Sohn von Giuseppe Dandolo. Luca ist reich, berühmt und vor allem – verlobt. Emily hasst Klischees und dass sie wegen eines harmlosen Flirts selbst zu einem wird. Wütend und verwirrt zieht sie sich von Luca zurück, in dem Glauben ihn nie mehr wiederzusehen. Aber das Schicksal hat ganz andere Pläne für die beiden…
(Quelle: www.carlsen.de)

Über die Autorin

Lana Rotaru lebt zur Zeit mit ihrem Ehemann in Aachen. Der Lesewahnsinn begann bei ihr bereits in früher Jugend, die sie Stunde um Stunde in einer öffentlichen Leihbibliothek verbrachte. Nun füllen Hunderte von Büchern und E-Books ihre Wohnzimmer- und E-Reader-Regale und ein Ende ist nicht in Sicht. Eine Lesepause legt sie nur ein, wenn sie gerade selbst an einem neuen Roman schreibt.

Meine Meinung

Das Cover finde ich sehr passend zur Geschichte. Es sieht nach Sommer, Liebe und Venedig aus. Das gefällt mir sehr gut.

Es ist mein erstes Buch von Lana Rotaru und der Schreibstil gefällt mir sehr. Das Buch lässt sich flüssig und leicht lesen, auch die Ausdrucksweise in den Charakteren angepasst. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, was sich aber nicht abwechselt, sondern der erste Teil der Geschichte ist aus Sicht von Emily geschrieben und der zweite aus Lucas Sicht. Das ist total interessante, weil ich das so bisher noch nicht gelesen habe. Man lernt beide Charaktere kenne, jedoch bleiben auch einige Gefühle so im geheimen. 

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, sowohl die Haupt- als auch die Nebencharaktere. Auch wenn einige etwas klischeehaft waren, sowie die Mafiaprinzessin. Trotzdem passten sie alle in die Geschichte. Emily ist das junge naive Mädchen, dass ein Auslandssemster in Italien macht. Ihre Liebe ist stark und tief. Manchmal habe ich mit ihr gehadert, da sie so sprunghaft ist. Luca hingegen ist der typische Italiener auf den ersten Blick, schaut man jedoch in die Tiefe findet man einen vielschichtigen Charakter, der in seinem Leben eingesperrt ist und durch Emily erst die Freiheit entdeckt.

Ich habe lange überlegt wie ich die Geschichte und die Story bewerten soll und ich schwanke immer noch. Nachdem ich die Geschichte beendet hatte, war ich gelinde gesagt etwas verwirrt, irgendwie passten mir einige Sachen nicht zusammen. Das Ende kam irgendwie überraschend. Das ganze Buch ist voller Emotionen, dass es mir an manchen Stellen fast zu viel war und am Ende kamen die Emotionen leider nicht mehr durch, da wo es doch eigentlich am wichtigsten ist, deshalb konnte ich wohl auch nicht richtig mit dem Ende ins Reine kommen. Die Geschichte ist eine spannende Mafia – Italien – Liebesgeschichte, die für mich leider etwas zu überladen war an Klischee und auch Kitsch. Die Umgebung wurde nur grob umrissen, sodass ich, die noch nie in Venedig war, leider mir kein richtiges Bild machen konnte. Dennoch konnte mich die Geschichte an einigen Stellen sehr gut unterhalten und wer gerne etwas Klischee und Kitsch hat, der ist hier genau richtig.

Fazit

Eine interessante Mafiageschichte mit sehr viel Liebe und Herzschmerz. Für den Sommer sicher genau die richtige Lektüre, wenn man über die klischeehaften, kitschigen Stellen hinwegsehen kann. Einige lesen sowas ja auch mal ganz gerne.

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