[Rezension] Seductio - Von Schatten verführt

Band 1 Seductio - Reihe



Was erwartet euch? 
Ivory ist ein 19-jähriges Mädchen und immer auf der Flucht vor den Schatten. Sie ist die Schlüsselträgerin zu einer anderen Welt - Embonis. Doch die Schatten müssen gefangen bleiben, sonst würde sie die Menschen ins Unglück stürzen. Eines Tages trifft sie auf den Privatermittler Kil. Kann sie ihm trauen und bei ihm Unterstützung finden?


 
Meine Meinung 
Zu erst hab ich erstmal nachgesehen, was Seduction heißt, das ich in der Schule kein Latein hatte. Verführung ich denke der Titel passt sehr gut zum Buch. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und ich konnte sofort in die Geschichte eintauchen.

Der Fantasy- und der Romanceanteil sind sehr ausgewogen und mit einer großen Brise Spannung hat das Buch eigentlich alles, was man sich so wünscht.
Die Schatten oder Decessare sind Wesen, die sich von menschlichen Seelen ernähren. Sie saugen die Seele aus dem Menschen, um sich lebendig zu fühlen. Ich war ein bißchen an die Dementoren aus Harry Potter erinnert.
Die Idee Lichtwesen und Schattenwesen, die von Sonne und Mond abstammen, gefällt mir sehr gut. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz, sodass die Geschichte nicht einfach vor sich hinplätschert, sondern einen voll und ganz mitnimmt. Man wird zu Beginn der Geschichte gleich ins Geschehen geworfen und erfährt nur langsam, was Ivory genau ist und wieso sie so ist, sodass die Spannung immer oben bleibt.
Die Autorin besitzt das gewisse Feingefühl mit einem Satz eine Menge mehr zu erzählen und ganze Ereignisse zu erklären.

"Auch der größte Schauer beginnt mit einem einzigen Tropfen." 

Ivory ist zu Beginn der Geschichte sehr verbittert. Sie muss immer wieder vor den Schatten flüchten und ist somit nirgendwo Zuhause. Sie hat sich von allen Menschen zurückgezogen und kann schwer vertrauen. Nur ihre Tante Grace ist eine Bezugsperson für sie. Ich kann sie einerseit verstehen, andererseits bin ich sehr traurig wie viel die arme Ivory erleiden musste.
Sie ist kämpferisch und gibt nie auf. Erst als Kil auf die Bildfläche tritt, lernen wir auch eine sensible Seite an ihr kennen.

Kil ist ein sehr geheimnisvoller Privatermittler. Ivory misstraut ihm zuerst und auch das Misstrauen des Leser ist und bleibt geweckt. Er ist arrogant und manchmal etwas Selbstverliebt. Aber mir gefällt sein Humor.

" „Ich … bin Ivory“, sagte ich, weil ich das Gefühl hatte, etwas sagen zu müssen.

„WAS?“, schrie er plötzlich und trat mit beiden Füßen beherzt auf die Bremse. Einen Moment schaute er mich perplex an. Unsicher drückte ich mich fester gegen die Lehne des Sitzes. Hatte ich etwas Falsches gesagt?

„Ich glaub es nicht! Jetzt hab ich doch glatt das falsche Mädchen gerettet!“ "

Im laufe der Geschichte finden wir heraus, dass Kil sehr viele Facetten hat. Er liebt Bücher, Natur und Architektur und kann manchmal sehr philosophisch werden.

Fazit
 Ich kann das Buch nur empfehlen. Es hat echt alles, was ein guter Fantasy-Romance-Roman braucht. Ich bleibe auf jedenfall dran und warte gebandt auf den zweiten Teil, der schon diesen Monat erscheinen soll.

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